Sonderthema

Re-Use. Das zweite Leben der Materialien.

Auch in diesem Jahr wird die Messe durch ein Sonderthema ergänzt: „Re-Use. Das zweite Leben der Materialien“. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen Objekte aus wieder verwendeten Materialien, die kraft künstlerischer Gestaltung einer neuen Form und einem neuen Zweck zugeführt werden.

Das Thema ist aktuell. Aber nicht nur die Öko-Krise und das Phänomen Recycling beschäftigen Künstler heute weltweit, sondern auch die Praxis des Cross Over, Fundstücke aus anderen Kulturen in die eigene Arbeit einzubeziehen und den unermesslichen Reichtum an vorhandenen Materialien zu nutzen. Damit kommt es zu neuen Möglichkeiten und Freiheiten in der Gestaltung, von denen in den letzten Jahren u.a. Schmuckmacher sehr profitiert haben.

Die Sonderschau zeigt ausgehend von Beständen des Museums (u.a. Josef Albers, Naum Slutzky, Stefan Hann, Sybille Homann, Mechthild von Klipstein, Anka Kröhnke, Otto Künzli, Wilhelm T. Mattar, Claudia Römer, Hiawatha Seiffert, Roberto Spadoni, Janna Syvänoja) zahlreiche Leihgaben u.a. von Heidrun Allers, David Bielander, Esther Bott, Helen Britton, Sabine Eichhorn, Hannes Gutschow, Gésine Hackenberg, Marion Heilig, Jiro Kamata, Waltraut Münzhuber, Heike Roesner, Verena Sieber-Fuchs, Bettina Speckner, Stefan Strube, Lisa Walker und Wiebke Wolkenhauer.

Das Thema Re-Use umspannt hohe wie angewandte Kunst. Es will die Kraft des Materials und die Macht des Entwurfs demonstrieren und damit aufzeigen, dass viele Künstler auch im angewandten Bereich unkonventionelle Wege gehen.